Umweltaktivität
Fairtrade Gemeng

Durch Beschluss vom 6. April 2011 hat der Gemeinderat eine Resolution zugunsten des fairen Handels verabschiedet.
Mit dieser Entscheidung hat sich die Gemeinde Roeser verpflichtet, an der Kampagne „Fairtrade Gemeng“ teilzunehmen, und den Titel „Fairtrade Gemeng“ erlangt.
Seitdem stellt die Gemeinde Roeser sicher, dass im Gemeindehaus, bei Sitzungen des Gemeinderates und anderer kommunaler Gremien sowie bei Empfängen, Veranstaltungen und Gemeindefesten Kaffee und mindestens ein weiteres Produkt aus fairem Handel verwendet werden.
Die Gemeinde Roeser verpflichtet sich außerdem, Produkte aus fairem Handel bei ihren Einkäufen sowie bei öffentlichen Ausschreibungen zu berücksichtigen.
„Global denken, lokal handeln“
Gemäß diesem Motto trägt eine Fairtrade-Gemeinde in ihrem Rahmen zu einer sozial und wirtschaftlich gerechteren Welt bei, indem sie benachteiligten Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika dank der Vorteile des fairen Handels ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Biodiversität
Biodiversitätspreis 2019
Wie kann aber nun der einzelne Bürger einen aktiven Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten?
Trockenmauer
Initiative „Heck vun hei“
Spätmahd
Aktion "Sans pesticides"
Hauptziel der nationalen Kampagne ist es, bestehende Sichtweisen, unrealistische Ideale und eingebürgerte Arbeitsmethoden zu verändern, hin zu mehr Biodiversität und geringerem Pestizideinsatz, sowohl auf kommunalen Flächen, als auch in Privathaushalten und -gärten.
Nachfolgend finden Sie Broschüren zum Thema Biodiversität:
Loscht op Natur - Ohne Pestizide
Nature et construction
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Deel 1
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Deel 2
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Deel 3
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Empfehlenswerte Sorten-Äpfel
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Empfehlenswerte Sorten-Birnen
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Empfehlenswerte Sorten-Kirschen
SICONA - Méi Natur an Duerf a Stad - Empfehlenswerte Sorten-Pflaume
GVO-freie Gemeinde (gentechnisch veränderter Organismus)
Mit Beschluss des Gemeinderats vom 26. Februar 2008 trat die Gemeinde Roeser formell dem "Luxemburger Netzwerk der gentechnikfreien Zonen" bei:
1- Die Gemeinde Roeser erklärt sich bereit, auf allen ihr gehörenden Grundstücken keine gentechnisch veränderten Organismen, insbesondere gentechnisch verändertes Saatgut und Pflanzen, anzupflanzen oder zu verwenden.
2- Die Gemeinde Roeser lässt in jeden neuen Pachtvertrag aufnehmen, dass die Pächter sich verpflichten, auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf ihren Grundstücken zu verzichten, und zwar für die gesamte Dauer des Pachtvertrags, d.h. für sechs Jahre. Klauseln dieser Art müssen auch bei der Verlängerung alter Pachtverträge ausgehandelt werden.
3- Die Gemeindeverwaltung von Roeser muss im Rahmen ihrer Entscheidungsbefugnis sicherstellen, dass die der Gemeinde Roeser unterstellten Einrichtungen und Dienste (Schulen, Kindergärten, Sozialdienste usw.) beim Einkauf von Lebensmitteln und allen anderen von ihnen abgeschlossenen Verträgen Lebensmittel ausschließen, die als solche gekennzeichnet sind, die GVO enthalten oder aus GVO hergestellt wurden.
4- Angesichts der wichtigen Rolle, die der Landwirtschaftssektor in der Debatte über den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen spielt, und im Rahmen ihrer Möglichkeiten fordert die Gemeinde Roeser die Landwirte auf ihrem Gebiet durch alle geeigneten Maßnahmen dazu auf, freiwillig auf GVOs auf ihren Feldern zu verzichten und individuelle Erklärungen in diesem Sinne zu unterzeichnen. Parallel dazu werden Anstrengungen unternommen, um die Bevölkerung der Gemeinde Roeser durch gezielte und punktuelle Aktionen zu sensibilisieren.
5- Mit dieser Beschlussfassung tritt die Gemeinde Roeser formell dem "Luxemburger Netzwerk der gentechnikfreien Zonen" bei.
Was ist eine
Eine "gentechnikfreie Zone" ist ein Gebiet, in dem die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut, gentechnisch veränderten Pflanzen oder als "gentechnisch verändert" gekennzeichneten Lebensmitteln auf freiwilliger Basis ausgeschlossen und offiziell als solche erklärt wurde.
Proppere Pabeier
Am 12.Februar 2008 unterzeichnete die Gemeinde Roeser eine Selbstverpflichtungserklärung, bei der sie sich verpflichtete, für ihren täglichen Bedarf an Papier nur noch auf Recyclingpapier zurückzugreifen. Neben Roeser taten dies weitere 12 Gemeinden im Land, die dem Aufruf der "Lëtzebuerger Natur- a Vulleschutzliga" gefolgt waren und wirkungsvoll etwas gegen die Vernichtung von riesigen Urwaldflächen für die Papierherstellung tun wollen.
Mittlerweile liegt der Verbrauch an Papier weltweit bei 320 Mio. Tonnen. In Luxemburg liegt der Pro Kopf Verbrauch mit über 300 kg / Kopf und Jahr über dem europäischen Durchschnitt. Um diesen Bedarf zu decken werden die Urwälder in Skandinavien, Kanada, Brasilien und Indonesien hemmungslos gerodet um Zellstoff, den Rohstoff für die Papierherstellung, zu gewinnen. Vielen Tier- und Pflanzenarten wird so die Lebensgrundlage entrissen, um möglichst viel und billiges Papier zu erzeugen, das später zum überwiegenden Teil in den Papierkörben landet.
Obwohl viele Menschen Papier recyclieren, scheint es trotzdem ein Problem zu sein Recyclingpapier zu benutzen. Technisch ist das heutige Recyclingpapier nicht mehr mit dem der 1980er Jahre zu vergleichen; von superweiss bis hin zu grau ist es in allen Farben erhältlich. Die neue Generation der Drucker und Kopierer hat keinerlei Probleme mit Recyclingpapier.
Mit dieser Selbstverpflichtung möchte die Gemeinde Roeser ein Zeichen setzen und alle auffordern, mit dem Rohstoff Papier bewusst und sparsam umzugehen. Neben der "Lëtzebuerger Natur- a Vulleschutzliga" wird die Idee der Selbstverpflichtung auch vom Umweltministerium und von der "Emweltberodung Lëtzebuerg" mitgetragen.
Die Gemeinde Roeser verpflichtet sich:
- für den täglichen Bedarf an Büropapier überwiegend Recyclingpapier zu verwenden und somit einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften und zum Klimaschutz zu leisten.
- mit dem Rohstoff Papier bewusst und sparsam umzugehen.
- die MitarbeiterInnen aller Abteilungen und Verwaltungsbereiche über die ökologischen Vorteile von Recyclingpapier aufzuklären und über diese Verpflichtung zu unterrichten.
- beim Druck von Broschüren, Flyern und ähnlichem, soweit wie möglich auf Recyclingpapier zurückzugreifen.
Kockelscheuer, den 12. Februar 2008
Der Bürgermeister
Selbstverpflichtung
Seitennavigation
Kontakt & Öffnungszeiten