Radverkehrskonzept
In der Gemeinde Roeser werden gezielt Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs geplant und umgesetzt, um die einzelnen Ortsteile innerhalb des Gemeindegebiets sowie die Nachbargemeinden umweltfreundlich miteinander zu verbinden und den Anteil aktiver Mobilität zu erhöhen. Der Bearbeitungsraum umfasst neben der Gemeinde Roeser mit ihren sieben Ortschaften auch die Anbindungen an die Nachbargemeinden Bettemburg, Hesperingen, Frisingen, Leudelingen und Weiler-la-Tour.
Ziel des geplanten Radverkehrskonzepts ist der Aufbau eines durchgängigen, sicheren und attraktiven Radwegenetzes, das alle wichtigen Ziele und Quellpunkte miteinander verknüpft. Im Fokus stehen dabei alltagstaugliche Verbindungen für Pendler*innen, Schüler*innen sowie Freizeitnutzer*innen. Die Integration des Radverkehrs in bestehende Verkehrsnetze, die Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr sowie die Förderung des Fahrrads als klimafreundliche Alternative leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und sozial gerechten Mobilitätsentwicklung. Gleichzeitig wird die regionale Zusammenarbeit gestärkt und die Attraktivität der Gemeinde weiter erhöht.
Die Analyse des bestehenden Radverkehrsnetzes sowie die Entwicklung eines Zielnetzes im Rahmen der Konzepterarbeitung erfolgten nach folgenden Grundsätzen:
- Generelle Berücksichtigung des Radverkehrs bei allen verkehrlichen Planungen und Gestaltungsmaßnahmen
- Netzwirksamkeit: Schaffung eines gut lesbaren und durchgängigen Radnetzes, einfache Netzschlüsse sowie die Sanierung von Unfallhäufungsstellen haben dabei Vorrang
- Verknüpfung potenzieller Ziel- und Quellpunkte wie Wohngebiete, Bildungseinrichtungen, Bahnhöfe, Sportstätten und weiterer wichtiger Einrichtungen
Für die Planung und Auswahl der einzelnen Radverkehrsanlagen haben zusätzlich folgende Leitprinzipien gegolten:
- Rücksichtnahme auf den Fußverkehr
- Vermeidung von Umwegen und starken Steigungen
- Gewährleistung der Verkehrssicherheit (physische Sicherheit) sowie der subjektiven Sicherheit
Bei der Umsetzung des Radverkehrskonzepts legt die Gemeinde Roeser großen Wert auf Bürgerbeteiligung. In diesem Zusammenhang wurde am 7. Mai 2025 in Zusammenarbeit mit dem Büro für Verkehrsplanung komobile ein Workshop organisiert, bei dem alle Bürger*innen eingeladen waren, ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Ideen einzubringen. Diese Anregungen wurden von komobile im Rahmen der Planung des endgültigen Konzepts so weit wie möglich berücksichtigt. Das finale Radverkehrskonzept wurde am 11. November 2025 der Öffentlichkeit im Rahmen eines Informationsabends vorgestellt. Im nachfolgenden PDF-Dokument finden Sie die Präsentation die an diesem Abend gezeigt wurde..
Vorstellung 11. November 2025 (komobile)
Die Gemeinde fördert bereits den Radverkehr durch verschiedene gezielte Maßnahmen.
Vor allen öffentlichen Gebäuden stehen Fahrradständer zur Verfügung.

Zusätzlich wurden bei den Schulen überdachte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie gesicherte Fahrradboxen für das Lehrpersonal eingerichtet.

Auf mehreren Straßen sind Angebotsstreifen für Radfahrer markiert, und in ausgewählten Einbahnstraßen ist das Radfahren in beide Richtungen erlaubt. Der folgende Flyer zeigt, wie man sich verhalten sollte, wenn ein Angebotsstreifen vorhanden ist.
Gemeinsam unterwegs am Angebotsstreifen(716.7 KB)
In der Rue de Bivange in Roeser wurde im Rahmen der Instandsetzung des Zebrastreifens eine Rampe eingebaut, um eine sichere und komfortable Führung auf den Fahrradweg zu ermöglichen.

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